Erschrekende Ereignisse ereigneten sich heute gegen 16:00 Uhr deutscher Zeit. Das bis dahin auf Platz zwei liegende Team Puma erlitt Mastbruch, bei Wind von etwa 22-23 kn. Die Crew konnte die drei Teile des Mastes mit entsprechenden Segeln bergen und sichern. Niemand wurde verletzt. Zu dem Zeitpunkt befand sich Puma noch etwa 2.150 sm von Kapstadt entfernt. Die Bedingungen waren mit 2-3m Wellenhöhe relativ normal und nicht besonders hart. Vorwarnungen für den Bruch gab es keine, sagte Skipper Ken Read. Es wird nun überlegt wie die weiteren Schritte aussehen sollen. Eine Möglichkeit wäre die Insel “Tristan da Cunha” anzulaufen. Sie liegt etwa 700 sm entfernt von der aktuellen Position der Puma auf dem Weg nach Kapstadt.
Die brasilianische Küstenwache wurde informiert und ist auf Standby, falls Hilfe benötigt wird.
Die Crew ist natürlich komplett frustriert. Von einem gut positioniertem zweiten Platz zum Ausscheiden aus dem Rennen. Schlimmer geht es eigentlich nicht. Es wird nun alles versucht um das Boot so schnell wie möglich wieder ins Rennen zu bringen.
Der Vorfall an sich ist jedoch nicht der erste dieser Art. Bereits kurze Zeit nach dem Start in Alicante, Spanien brach bei Team Abu Dhabi bei rauhen Bedingungen im Mittelmeer der Mast. Auch sie mussten aus der ersten Etappe ausscheiden und sind nun auf dem Weg nach Kapstadt via Frachter. Ebenso Team Sanya hatte noch im Mittelmeer Probleme. Das Boot bekam bei den gleichen schlechten Wetterverhältnissen einen mehrere Meter langen Riss im vorderen Teil des Schiffes. Wie schnell der Schaden behoben werden kann ist noch nicht klar.
So sind es nurnoch drei von sechs Booten im Rennen nach Kapstadt. So hat sich das sicher keiner vorgestellt.









